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Der Audi quattro

Allgemeines

Der Audi quattro wurde von 1980 bis 1991in einer Stückzahl von 11452 Fahrzeugen im Werk Ingolstadt gebaut.

Es war das wohl wichtigste Fahrzeug für Audi auf dem Weg zu einer etablierten und hoch angesehenen Farzeugmarke.

 

Der Audi quattro wird heute in der Regel als urquattro bezeichnet, er wurde während seiner kompletten 11 jährigen Bauzeit in einer eigenen Halle (N2) in Handarbeit von einem Spezialistenteam gefertigt, er lief nie als Großserienfahrzeug vom Band.

 

Es gab den urquattro auf dem deutschen Markt mit folgenden Motorisierungen:

 

- von 1980 bis 1987 mit dem 5-Zylinder 10-Ventil WR-Motor mit 147KW/200PS

- 1988 mit dem 5-Zylinder 10-Ventil MB-Motor mit 147KW/200PS

- von 1989 bis 1991 mit dem 5-Zylinder 20-Ventil RR-Motor mit 162KW/220PS

 

Alle Fahrzeuge verfügten über KKK-Turbolader mit Ladeluftkühlung.

 

Der Audi quattro fuhr  um Rallyesport unzähliche Erfolge mit bekannten Fahrern wie Walter Röhrl, Michele Mouton, Franz Wittmann, Stig Blomquvist, Hannu Mikkola usw... ein.

 

 

 

Modellpflege

  • 1982 wurden die seilzugbetätigten Differentialsperrenschalter zwischen den Vordersitzen gegen einen Unterdruckzugschalter in der Mittelkonsole ersetzt
  • 1983 wurden die 4 einzelnen Scheinwerfer gegen Breitbandscheinwerfer mit gerader Streuscheibe gewechselt, außerdem erhielt der quattro ein digitales Kombiinstrument mit hellgrüner Anzeige sowie ein Auto-Check-System mit Sprachausgabe und breitere (8x15) Serienräder (Ronal)
  • 1984 bekam der quattro andere Innenausstattungen. Das Amaturenbrett und Schalter wurden geändert (das Amaturenbrett wurde in dieser Ausführung - mit einer eingeprägten Linie und Schalter mit schmalen seitlichem Rand) nur in diesem Modelljahr verwendet. Die Schriftzüge "Audi quattro" wurden von Aufklebern auf Kunststoff-Embleme umgerüstet.
  • 1985 folgten die wohl umfangreichsten Modifikationen: die Scheinwerfer sowie der Kühlergrill waren schräg angeordnet, die Rückleuchten wurden schwarz getönt, es kam ein anderes Amaturenbrett und andere Schalter welche denen von 1984 allerdings sehr ähnlich waren zum Einsatz, der Zugschalter für die Differentialsperren wurde gegen einen Drehschalter ersetzt, neben dem Sperrenschalter waren jetzt LED-Balkenzusatzinstrumente für Bordspannung und Öltemperatur, das digitale Kombiinstrument leuchtete dunkelgrün, der quattro-Schriftzug wurde in die Heizfäden der Heckscheibe integriert usw...
  • 1988 wurde der bisherige WR-Motor gegen den MB-Motor ersetzt, der MB-Motor verfügte über geringfügig angehobenen Hubraum, einen wassergekühlten Turbolader mit elektrischer Zusatzwasserpumpe welche den Kühlkreislauf auch nach Abstellend es Motors zeitgesteuert aufrecht erhielt um Hitzeschäden am Lader zu verhindern. Das Getriebe erhielt ein Torsen-Mitteldifferential und war nicht mehr wie bisher manuell sperrbar. Das Hinterachsdifferential wurde jetzt über einen elektrischen Druckschalter manuell gesperrt. Das digitale Kombiinstrument wurde jetzt in rot-orangener LCD-Technik ausgeführt, das Auto-Check-System mit Sprachausgabe entfiel
  • 1989 wurde der 10-Ventil-Motor gegen den 20-Ventil RR-Motor mit 220 PS getauscht. Der Wagen war jetzt mit Abgasreinigung durch 2 Katalysatoren ausgerüstet und verfügte über eine moderen Bosch-Motronic welche auch einfachere/größere Leistungssteigerungen durch Tuner zuließ. Im Innenraum gab es eine verlängerte Mittelkonsole zwischen den Sitzen, viele Teile waren ab sofort mit Leder bezogen (Türablagefächer, Handschuhfach, die Verkleidung unter dem Lenkrad, die Mittelkonsolen vorne und hinten) usw...